Pelikan in der Kirche St. Hilarius Näfels

Pelikan in Hilariuskirche (Foto: Kurt Vogt)
In der Antike glaubte man, dass der Pelikan
seine Jungen mit Blut füttert.
Tatsächlich färbt sich beim Krauskopfpelikan während der Brutzeit das Gefieder im Kehlenbereich rot, was sicherlich die Erklärung für diesem Mythos liefert. In der christlichen Symbolik und Ikonographie sah man deshalb im Bild des Blut opfernden Pelikans ein Symbol für Jesus Christus.
Kurt Vogt,
Bei uns in Näfels ist dieser Pelikan oberhalb des Tabernakels am unteren Bildrand des grossen Hochaltarbildes. Dargestellt ist dabei wie der Pelikan 3 Junge nährt indem aus seinem Herzen die Strahlen zu den Jungen zeigen (das Blut fliesst).

Der hl. Geist selbst ist im Symbol der Taube an folgenden Orten sichtbar:
a. Verkündigung Mariens (Deckengemälde)
b. Geburt Jesus (Hochalterbild)
c. Maria und Kind (Marienaltar)
d. Taufe Jesu (Altar Taufe Jesu)
e. Verkündigung des Gottes Wortes (Unterkante Deckel der Kanzel)
f. Pfingsten (Deckengemälde)
g. Aufnahme Mariens in den Himmel (Deckengemälde)
Und dann kommt er noch in vielen anderen Symbolen in der Kirche vor.